Stadtfraktion          

DIE LINKE. im Stadtrat Hohenleuben

Heidrun Sedlacik

Vorsitzende

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07958 Hohenleuben

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Stellungnahme zum Beschlussentwurf 12-04/2007

25. Juni 2007

Fortführung Jugendarbeit in Hohenleuben

Wir beantragen den Beschluss in den Sozialausschuss zu überweisen.

Verantwortliche  und Betroffene vom Kreis, des CJD und der Jugendclubs sind einzuladen und die Situation zu erläutern, Schlußfolgerungen zu diskutieren und dem Hohenleubener Stadtrat im Juli zur Beschlussfassung zu empfehlen.

Wir verurteilen die Verfahrensweise, dass ohne analytische Arbeit  der Ergebnisse der Jugendarbeit bis 2007 ein neues System übergestülpt wird, nur um künftig  Stellen und somit Finanzen einzusparen.

Dies ist ein Rückschritt in der künftigen Jugendarbeit, denn eine Personalreduzierung von 28 auf 18 Jugendarbeiter ist zum jetzigen Zeitpunkt (drohende Perspektivlosigkeit, Frust, Wandalismus, Drogen) genau der falsche Schritt.

Präventionsarbeit ist dann kaum noch möglich, sondern Sozialarbeiter werden zu Problemfällen gerufen, sie werden zusehends reagieren statt agieren.

Angeblich gab es ein Modellprojekt, „ Jugendarbeit im Sozialraum Mitte“ dessen Ergebnisse und Schlussfolgerungen ebenfalls nicht bekannt sind.

Es gibt keine vom Kreistag bzw. Jugendhilfeausschuss fachlich begründete, sozialräumlich gegliederte und  bestätigte Bedarfsanalyse.

Eine Umstellung der Jugendarbeit erfordert eine Analyse der bisherigen Arbeit und der künftigen Anforderungen.

Die aktive Einbeziehung der örtlichen Träger der Jugendförderung ist Bedingung, um die künftige Jugendarbeit im ländlichen Raum nicht zu gefährden.

Die Jugendclubs hängen am Tropf der Gemeinde, die so schon gebeutelt sind.

Eine Kostenaufstellung der Verwaltung ist für den Beschlussentwurf im Stadtrat zweckdienlich!

Heidrun Sedlacik                                                           Gina Eisner