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Sehr
geehrte Damen und Herren, Dieter
Althaus und Mike Mohring, Vorsitzender und Generalsekretär der CDU Thüringen,
haben gestern vor der Presse erklärt, sie wollen mit einer
Gesetzesinitiative Bürgerbegehren und Bürgerentscheide in Thüringen
nach bayerischem Vorbild reformieren. Das
Bündnis für Mehr Demokratie in Thüringen hat darauf mit einer
Pressemitteilung reagiert. Darin heißt es: „Wir begrüßen, dass die
CDU nach jahrelanger Verweigerung einer Diskussion jetzt unter dem Druck
des Volksbegehrens auf das Thema einschwenkt. Das zeigt die Kraft der
direkten Demokratie, für Reformbereitschaft zu sorgen.“ Gleichzeitig
hat das Bündnis mitgeteilt: Das Volksbegehren wird durchgezogen. Denn
fraglich ist, ob die CDU-Fraktion die Ankündigung tatsächlich wahr
macht. Schließlich hat sie erst am 14. Dezember 2006 einen Gesetzentwurf
für faire Bürgerbegehren nach bayerischem Vorbild mit ihrer Mehrheit im
Landtag abgelehnt. Der Gesetzentwurf war gemeinsam von den
Oppositionsfraktionen und dem Mehr Demokratie-Bündnis erarbeitet worden. Ist
die Unterschriftensammlung zu dem laufenden Volksbegehren erfolgreich,
muss der Landtag sich mit dem Gesetzentwurf des Volksbegehrens befassen.
Lehnt der Landtag den Gesetzentwurf ab, kommt es zum Volksentscheid.
„Diese Möglichkeit werden wir nach vier Jahren Arbeit für faire Bürgerbegehren
und angesichts der bisherigen Widerstände von Seiten der CDU nicht aus
der Hand geben“, heißt es in der Erklärung des Bündnisses. Die CDU
hat auf den Druck des Volksbegehrens hin ihre Position geändert. Dieser
Druck darf jetzt nicht nachlassen. Bitte
helfen Sie also weiter bei der Unterschriftensammlung: Einen
Unterschriftsbogen zum Ausdrucken (bitte das Blatt vor- und rückseitig
bedrucken) finden Sie im Internet unter: www.thueringen.mehr-demokratie.de
– Sie können Unterschriftsbögen für eine Sammlung unter Freunden und
Bekannten gern auch per Rück-Mail ordern oder einfach über Telefon:
03691-735221. Freundlich
grüßt Ralf-Uwe
Beck Sprecher
des Bündnisses für „Mehr Demokratie in Thüringen“ |