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Mit
„Stolpersteinen“ in die Geschichte blicken Vielfältige
Aktionen am 8. Mai in Pößneck Am
„Tag der Befreiung vom Faschismus“ startet in diesem Jahr das
Langzeitprojekt Stolpersteine. Zur Erinnerung an die Pößnecker Bürger,
die von den Nazis vertrieben und ermordet worden sind, werden kleine
Gedenksteine in den Fußweg vor dem letzten Wohnsitz der Verfolgten
eingelassen. Der renomierte Künstler Gunter Demnig verlegt diese Steine
seit 1995 in ganz Deutschland und Europa. Auf Einladung des Aktionsbündnis
Courage (ABC) wird er nun in Pößneck aktiv. In
der Breiten Straße 2 lebte einst die jüdische Familie Binder, sie führten
ein stadt- und landbekanntes Kaufhaus. 1938 verloren sie aufgrund der
rassistischen Gesetzgebung des Staates jegliche Lebensgrundlage. Sie
„verschwanden“ als Nachbarn, Freunde oder Arbeitgeber. Mit den
Stolpersteinen werden diese Menschen nicht vergessen sein und bei der
Vermittlung von Geschichte eine wichtige Rolle spielen. Das
Aktionsbündnis Courage und Pößneck attraktiver e.V. initiieren die
Erinnerungsaktion unter Mitwirkung der Stadt Pößneck, der Evangelischen
Kirchgemeinde, der Sambagruppe Percussáo Popular und dem Bildungswerk
Blitz e.V.. Bereichert wird das Pogramm durch Beiträge der Blascompany
„Let’s Fetz“ der Musikschule sowie durch eine Ausstellung mit dem
Titel „Jüdisches Leben in Pößneck“. Alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises und darüber hinaus sind herzlich eingeladen an der Eröffnung um 15:30 Uhr teilzunehmen.
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Informationen auf www.abc.poessneck.de |