Landesprogramm gegen Rechtsextremismus gefordert

 

Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) wurde von Mitgliedern des Aktionsbündnisses „Pößneck – Nazifrei“ an ihr Versprechen ein Landesprogramm gegen Rechtsextremismus zu organisieren erinnert.

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die Ministerpräsidentin Pößneck und war im Lehrlingswohnheim der Volkssolidarität Pößneck zur feierlichen Auftaktveranstaltung der Imagekampagne „Pößneck kommt zurück“ prominentester Gast und enthüllte ein Werbeplakat.

Nach dem Pößneck auch in diesem Jahr wieder alle Kräfte gegen das sogenannte Fest der Völker der Neonazis mobilisieren muss und das vor einem Jahr angekündigte Landesprogramm gegen Rechtsextremismus an Allgemeinplatzdiskussion Extremismus zu scheitern droht wurde die Ministerin mit der Forderung nach einem Landesprogramm gegen Rechtsextremismus empfangen. Neben der plakativen Forderung wurden die

ankommenden prominenten Gäste aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, sowie der lokalen Wirtschaft aufgefordert sich am 11.09.2010 konsequent dem zweiten Fest der Völker zu widersetzen.

Christine Lieberknecht begrüßte die Demonstranten und Demonstrantinnen, hörte sich ihre Forderungen und ihre Einladung an und versprach für ein breites Bündnis gegen ein zweites Fest der Völker in Pößneck zu werben. Das Aktionsbündnis Pößneck Nazifrei nimmt die Ministerin beim Wort und wird sie an ihren Taten messen, die Forderung bleibt ein Landesprogramm gegen Rechtsextremismus und kein Fest der Völker in

Pößneck oder anderswo.

 

Mit freundlicher Unterstützung von Constanze Truschzinski