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Politik der sozialen Kälte darf sich nicht durchsetzen!
Die
Streichung der Heizkostenpauschale im Wohngeldbezug ist unverantwortlich Die
scharfe Kritik des Deutschen Mieterbundes an der Wohnungspolitik der
Bundesregierung wird von der Linksfraktion im Thüringer Landtag
uneingeschränkt unterstützt. „Mit einer Halbierung der Städtebauförderung
werden bisherige positive Entwicklungen wegen kurzfristiger und eher
geringer Spareffekte in Frage gestellt und ein Stillstand bei den städtebaulichen
Investitionen ab 2011 billigend in Kauf genommen“, sagt Heidrun Sedlacik. Aufgabe
einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung- und Wohnungsbaupolitik müsse es
aber sein, Handlungsoptionen aufzuzeigen, wie die Aufgaben bewältigt
werden können, sowie entsprechende Rahmenbedingungen zu setzen, so die
wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion weiter. Gegenwärtig sei
aber das Gegenteil der Fall. „Auch
die Streichung der Heizkostenpauschale im Wohngeldbezug ist
unverantwortlich Politik zu Lasten der Schwächsten der Gesellschaft und
der Kommunen. Sie werden ein weiteres Mal zum Lückenbüßer einer
verfehlten Sozialpolitik und des bröckelnden Sozialstaates“, betont
Frau Sedlacik. Auch
mit Blick auf die bevorstehende Sonderkonferenz der Bauminister fordert
die LINKE-Abgeordnete die Landesregierung auf, sich mit allen zur Verfügung
stehenden Mitteln dafür einzusetzen, dass diese „Maßnahmen der
sozialen Verantwortungslosigkeit und wirtschaftlichen sowie
stadtentwicklungspolitischen Unvernunft“ zurückgenommen werden. „Die
soziale Sicherung des Wohnens unter Berücksichtigung des demografischen
und wirtschaftsstrukturellen Wandels sowie ökologischer Anforderungen
wird in der Tat eine Herausforderung der Zukunft sein“, unterstreicht
Sedlacik und kündigt an, dass die Linksfraktion zusammen mit Experten aus
Wissenschaft und Praxis auf einer Konferenz am 25. September in Jena das
Thema „Soziales Wohnen in Thüringen“ diskutieren wird. |