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Verbraucherpolitik Pressemitteilung Gesetz
gegen unerlaubte Telefonwerbung versagt, Telefonterror nimmt kein Ende! Als
"Flop" bezeichnet Heidrun Sedlacik, Sprecherin für
Verbraucherschutz der Fraktion DIE LINKE, das Gesetz gegen unerlaubte
Telefonwerbung. Die
Bundesregierung müsse die Mängel im Gesetz dringend beheben und unseriösen
Unternehmen endlich das Handwerk legen, fordert Frau Sedlacik nach der
heutigen Pressekonferenz der Verbraucherzentrale und des
Sozialministeriums. Müssten
die Anbieter die telefonisch abgeschlossenen Verträge schriftlich bestätigen
lassen, wäre das Problem schnell aus der Welt. Niemand
unterschreibt einen Vertrag, den er gar nicht braucht oder will. Gegenwärtig
nutzen Teile der Branche bewusst die rechtlichen Grauzonen. Verbraucherinnen
und Verbraucher müssen sich nach aktueller Rechtslage individuell und
rechtlich versiert gegen den massenhaften Betrug wehren. Viele
zahlen die unrechtmäßigen Rechnungen und die betrügerischen Firmen
streichen auf diese Weise Millionengewinne ein. "Verbraucherinnen
und Verbraucher müssen vor der Belästigung durch unerlaubte Werbeanrufe
und vor den dabei häufig untergeschobenen Verträgen endlich effektiv
geschützt werden", unterstreicht Frau Sedlacik. DIE
LINKE fordert die schriftliche Bestätigung von Verträgen aus ungebetenen
Werbeanrufen durch die Kunden. "Außerdem
müssen deutlich höhere Bußgelder bei ungebetener Telefonwerbung sowie
bei unerlaubter Rufnummernunterdrückung verhängt werden können",
sagt die Abgeordnete der LINKEN. |